Karlas Alltag in Kanada

| Kanada

Hallo,

Ein weiterer Monat meines Auslandsjahres ist leider schon wieder vorbei und damit kommt auch mein nächster Bericht. 

In der Schule bin ich jetzt in der ersten Woche meiner neuen Kurse des dritten QuartersMeine ursprüngliche Kurswahl sah einen Spanisch Kurs vor. Dieser war etwas unstrukturiert durcheinander daAnfänger und Fortgeschrittene in einem Kurs zusammen waren. Der Kurs hatte zwei Klassenzimmer was hieß, dass unsere Lehrerin die Hälfte der Zeit in meinem Klassenraum unterrichtetund die andere Hälfte im Klassenraum der Fortgeschrittenen. Den Kurs habe ich dann nach zwei Schultagen problemlos auf eigenen Wunschgewechselt, da es nicht ganz war was ich mir vorgestellt hatte. Ich bin in einen „socialstudies“ Kurs gewechselt welcher Politik, Geschichte und Geografie vereint. Das war alles überhaupt kein Problem da hier die sogenannten „counselor“ sehr hilfreich sind und man schnell Termine bekommt in denen sie dann mit einem alle Möglichkeiten besprechen. Mein neuer Lehrer ist super entspannt und hat mir nach dem Wechsel sehr unterstützt. Mein anderer Kurs ist ein Karriere-Kurs, der einem helfen soll rauszufinden was man nach dem Schulabschluss machen könnte. Wir bekommen immer ziemlich viele Arbeitsaufträge (am ersten Tag sollten wir direkt einen 750-Wörter Aufsatz schreiben) und man arbeitet zum größten Teil sehr viel eigenverantwortlich, aber ich habe sehr viel Spaß und denke, dass der Kurs tatsächlich was bringt.

In meiner Gastfamilie gab es auch einige Veränderungen, da wir zwischen zeitlich die Quarantäne-Unterkunft für eine andere Schülerin waren, die damit fertig sein musste bevor der nächste Schulabschnitt, der sogenannte dritte Quarterangefangen hatte. Außerdem haben wir jetzt einen neuen Hundewelpen, was alle aufTrab hält.

 

Skeeter, der Welpe meiner Gastfamilie

 

Eine weitere Sache hat sich geändert und zwar haben wir in meiner Gastfamilie entschieden, dass wir die Abende der Woche aufteilen und jeden Abend jemand anderes kocht. Dadurch, dass ich im zweiten Quarterin der Schule einen Kochkurs belegt habe und mir Kochen sehr viel Spaß macht finde ich das natürlich echtcool. Meine Gastgeschwister sind größtenteils nicht so glücklich darüber, was manchmal sehr interessante Essenskombinationen hervor bringt. Größtenteils läuft das Kochen aber gut und wir essen sehr abwechslungsreich. Die Gastschwester aus Mexico kocht meistens mexikanisch und ich habe auch schon typischDeutsch gekocht. Dazu kommt, dass wir in der Gastfamilie so mehr Zeit miteinander verbringen, da abends dann ja jeder zu Hause ist. 

 

Das Wetter ist jetzt zum Glück immer mal wieder sonniger, was einem mehr Möglichkeiten für Ausflüge gibt (seit ich hier bin hält mich auch kein Regen mehr davon ab rauszugehen, irgendwann gewöhnt man sich an den Dauer-Regen). Mit meinen Freunden gehe ich meistens in die nächste Stadt, da die mit Bus und von meinem Haus auch zu Fuß zu erreichen ist. Dort gehen wir meistens essen oder geben zu viel Geld in den ganzen kleinen süßen Geschäften aus. Letztens war ich mit einigen meiner Freunde auf einer kleinen Wanderung an einem kleinen abgelegenen Strand. Man ist hier ziemlich direkt in der Natur und mit Leuten die sich auskennen findet man immer neue schöne Plätze. Nach der „Wanderung“ waren wir dann noch auf dem Golfplatz der Insel eine Runde Golf spielen was sich als sehr amüsant rausgestellt hat.

 

 

See you,

Karla